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Danke für den offenen Brief

Hallo Volker                                                          Kiel , 9 Oktober 2006

 

Erst einmal vielen Dank für dein Geschenk zu unserer Hochzeit und die Hilfe beim erstellen der Hochzeitszeitung , allein hätten Janina* und Irene* das wohl nicht so schön hin bekommen !

Die Hochzeit ist dann doch schon am 28.7.06 gewesen früher sich zu melden war wohl nicht möglich , obwohl ich schon mehrmals den Kontakt suchte .

Dann komme ich jetzt zum eigentlichen Grund meines Briefes :

Ich habe mich schon oft über dich geärgert und möchte dir heute die alle mal aufzählen : Es war sehr nett , das du uns beim verlegen des Laminat geholfen hast Ja ich habe sogar einen ganzen Samstag alleine ohne Martin* dort gearbeitet und auch dafür bekam ich nicht mal ein „feedback“ erst bei seinem Anruf 1 Woche später um nach der Umzugshilfe zu fragen, das du beim Umzug selber nicht geholfen hast ,  fand ich schon daneben ! Ich war wegen einer Gelenkentzündung krank geschrieben Den wenn Martin* dich nicht ein paar Tage vorher angerufen hätte , wann hättest du uns denn gesagt , das du nicht kommen kannst?

Es geht nicht darum das du krank warst ! Sondern das wir uns auf dich verlassen haben ! Und wenn man verhindert oder krank ist , sagt man Bescheit ! Unter Freunden ist das so – und Martin* hält dich für seinen Freund ! Ich weiß ja nicht wie es bei dir aussieht ...

Deine Mitteilung per SMS , mit der Absage zu unserer Hochzeit , war ein starkes Stück !

Leider war die Einladung nur für mich und alleine wollte ich nicht dahin zurzeit bin ich nur getrennt lebend!

Aus welchen „ persönlichen“ Gründen konntest du nicht kommen ? Wir wissen es bis heute nicht ! Bei so etwas wichtigem , wie der Hochzeit wo man Trauzeuge sein soll

Niemals wurde mir gesagt ob ich ein Trauzeuge sein möchte es einfach voraus zu setzen ist der falsche Weg, mit einer SMS abzusagen und nicht mal ein persönliches Gespräch zu suchen ...ist so was von peinlich!

Das hat Martin* sehr verletzt , das du sein ältester Freund , ihn einfach hast hängen lassen !

Das du ja auch die Photos von der Hochzeit machen solltest und wir 3 Wochen vor der Feier plötzlich ohne Photographen stehen ... ohne Worte ! Es hat niemals jemand gefragt ob ich die Hochzeit filmen oder Photographieren würde , weder für Geld noch aus purer Freundschaft !

Zu dem Zeitpunkt noch einen professionellen Photographen zu einem annehmbaren Preis zu finden , ist fast unmöglich und man hat ja eh’ nichts mehr zu tun .

Und dann letzte Woche , abends hier plötzlich aufzutauchen

Ich hatte mehrmals Termine versucht um meine Sachen zu holen die in der Wohnung lagen das hatte aber nie geklappt so musste ich einfach mal vorbei schauen, und mir in unserer Wohnung sagen zu wollen , das es zu spät zum Essen sei – wir arbeiten länger als du und legen Wert darauf mit einander zu Essen und unsere wenige gemeinsame Zeit zusammen zu verbringen ! Es war eine von Jewo’s spitzen Bemerkungen über das warme Essen zu später Stunde die sie völlig falsch verstanden hat

Wie wir leben ist unsere Sache , und hat dich nichts anzugehen !

Du bist bei uns immer gern gesehen gewesen , gerade als Andrea* und du , euch getrennt habt , hast immer zu uns kommen können . Ich habe versucht dich als Freund zu sehen , aber das ist für mich jetzt vorbei !

Wenn du dich mit Martin* treffen möchtest , dann nur wenn ich nicht dabei bin , in unserer Wohnung ist für uns Beide kein Platz !Das heißt , mit dem oben beschriebenem das Sie aufgrund der wenigen gemeinsamen Freizeit , ein treffen nicht zustimmt .

Nachtrag : Da sich Martin nie wieder gemeldet hat kann ich leider keinen anderen Schluss annehmen  als  das er keinen  Bock mehr auf seine 25 jährige "Männerfreundschaft" hat - schade eigentlich. JewoVolker

 

 

                                               Unterschrift

* Namen sind geändert

 

 
   

   © 2006 by Volker Jeworowski